Wohnbiotop
Energiesparenedes Studentenwohnheim, Ein ökologisches Projekt an der Universität

 

Das Studierendenwohnheim (ESA) ist ein "Studentenwohnheim" auf dem Campus der Technischen Universität Kaiserslautern. ESA steht für "Energiesparende Studentenwohnheim Architektur". Gebaut wurde das Wohnheim 1981 bis 1987. Angeregt wurde der Bau vom Kultusministerium Rheinland-Pfalz unter Hinweis auf andere Selbstbauprojekte wie das Studierendenwohnheim Bauhäusle in Stuttgart-Vaihingen oder die Erdhügelhäuser des Studentenwohnheims Stuttgart-Hohenheim. Bauherr war das Studentenwerk Kaiserslautern e.V. welches bis heute das Wohnheim verwaltet.
Unter der Leitung von Prof. Dipl.-Ing. Heinrich Eissler und Dipl.-Ing Wolf Hoffmann wurde das Projekt angegangen.

Die Besonderheiten beim Bau dieses Wohnheims waren der starke Einbezug von Studenten in den Fachbereichen Architektur, Bauingenieurswesen und Raum- und Umweltplanung bei Entwurf und Umsetzung sowie die Neuartigkeit der Zielsetzung, ein möglichst energieautarkes Wohnhaus mit Nutzung der Sonnenenergie zu errichten. Weiterhin kennzeichnend für das ESA ist der starke Einbezug von Natur und Pflanzen durch die Randlage am Pfälzer Wald wie auch im Wohngebäude selbst. Verstärkt wird die Wirkung des Hauses als Wohnbiotop durch das Haus-in-Haus-Prinzip. Sie verleiht ihm den typischen Charakter eines Gewächshauses mit Wohnfunktion.

Das Haus erstreckt sich auf einer Fläche von über 500 m² und bietet Platz für 20 Studenten.
Mit einer gemeinsamen Küche und Bad zählt es als „größte WG Kaiserslauterns“.

Durch diese gemeinsamen Räume entsteht ein starker sozialer Zusammenhalt, belegt durch fast 30 Jahre Erfahrung.

Da alle Mietverträge im September 2014 auslaufen sollten, hatten die Bewohner des ESAs eine Kampagne losgelöst um das ESA weiter zu erhalten. Am 14. November kam dann die erste gute Nachricht, "das ESA bleibt für weitere 5 Jahre erhalten" berichtet die Rheinpfalz.

Am gleichen Tag haben sich die Wohnheimsprecher mit dem Kanzler, dem Präsidenten der TU, dem Studierendenwerk und der Vorsitzenden des Verwaltungsrats des Studierendenwerks getroffen um über das Haus zu reden.
Als nächstes wird versucht das Haus als Vorzeigeprojekt in die PR Kampagne der TU, die im Augenblick ausgearbeitet wird, einzubinden. Dies würde der Päsident der TU sehr begrüßen.

Im Januar 2014 wurden, dann die Verträge tatsächlich um 5 Jahre verlängert. Weiterhin ist aber unklar was danach passieren soll.

Es bleibt also spannend!


 

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