Geschichte

14.08.1981 hat das Kultusministerium eine Anfrage an die TU Kaiserslautern gamacht. In dieser hat es auf das Bauhäusle Projekt deer TU Stuttgart aufmerksam gemacht, wo Studenten in Eigenbauweise ein Wohnheim für 30 Studenten gebaut haben.
Das Ministerium wollte wissen ob man nicht auch so ein Projekt in Kaiserslautern an der TU nicht auch möglich wär.

Der damalige Fachbereich A/RU/BI hat sich viele Gedanken gemacht da dies einen grossen Arbeitsaufwand für die Profesoren bedeuten würde, die auch so schon ausgelastet waren.
Schlussendlich haben die Vorteile (praktische Erfahrung für die Studenten, praktische Forschung vor der Haustür, der Recht kostengünstige Bau da die Studenten selbst viel bauen solten, Interdisziplinäres Projekt) überwogen und das Projekt sollte unter Prof. Dipl. Ing Heinrich Eissler mit Dipl. Ing. Wolf Hoffmann, des Fachgebiets Baukonstruktion I + Entwerfen, in Angriff genommen werden.

Mithilfe der Studenten wurden schon viele Ideen gesammelt wie das Konzept des Hauses sein sollte. Klar war es sollte Innovtiv werden.
Man hat sich dann auf das Haus-in-Haus Prinzip geeinigt und wollte ein Haus in einem Gewächshaus bauen.

Die nächste Frage war der Standpunkt. Nach vielem suchen hat man sich auf ein Grundstück, am Waldrand hinter dem 48 Gebäude, geeignet auch wenn dieser sich als ein bisschen problematisch darstellte wegen dem gegenüberliegendem Hügel und den Bäumen die die Sonneneinstrahlung behindern.

Im Haus selbst sollte mit vielen neuartigen Ideen experimentiert werden.

Nachhaltige Ideen:
- Haus-in-Haus Prinzip
- Solarthermie-Anlage
- Ziegel/Wasser Absorberwände
- Hipokaustensteine als Masivabsorber

Architektonische Ideen:
- Siedlunsbau in einem geschlossenen System
- 20er Wohngemeinschaft, mit einer gemeinsamen Küche und Bad
- verbundene Gärten
- Leben mit Pflanzen

Konstruktive Ideen:
- komplette fertige Porotonwände
- Fertigteile aus Ziegelsteinen, als Wand und als Decke
- Ziegelfertigteile als Rundbau
- Niedertemperaturheizung ind Wänden und Decke
- Plankenziegel
- SES-System (Wasserleitungen)

Zuerst wollte man aber das Haus-in-Haus-Prinzip testen und hat hierfür ein einziges Zimmer in ein Gewächshaus beim botanischen Garten der TU gebaut. Hier hat ein Student ein Jahr lang gelebt und Erfahrungen gesammelt. Da sich diese Bauweise als erfolgreich herausstellte hat man mit dem Bau begonnen.

Als Bauherr und als späteres Verwaltungsorgan bot sich das Studierendenwerk an.
Für die Finanzierung traten das Land Rheinland-Pfalz, das Land Luxemburg und das Studierendenwerk ein.

So konnte der Bau dann am 04. Februar, 1985, beginnen. Während dem Bau haben rund 200 Studenten mitgeholfen, was auch zu einigen Problemen geführt hat aber auf jeden Fall eine große Erfahrung für diese war.
Auch haben viele Firmen durch Materialspenden mitgeholfen.

Trotz allerhand Probleme beim Bau konnte im Oktober 1985 dann der erste Bewohner als Baustellenhüter einziehen. Im darauffolgenden Sommer, also 1986, waren dann alle Zimmer belegt.

 

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